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Sicherheitstipps

Online-Banking ist sicher

Online-Banking bei der Kreissparkasse Heilbronn ist nach technischen Standards sehr sicher. Entscheidend ist daher das Nutzerverhalten.

Sicherheit im Online-Banking  

Wir sind überzeugt von der Sicherheit unseres Online-Banking und geben unseren Kunden eine Sicherheitsgarantie.

"Das Online-Banking der Kreissparkasse Heilbronn ist sicher"

Im Interview erklärt der IT-Sicherheitsexperte Florian Beutenmüller, warum Online-Banking grundsätzlich sicher ist und welche Verhaltensregeln man beachten sollte, um Missbrauch zu verhindern.

Wir garantieren Ihnen...

den vollständigen Ersatz eines Schadens, der beim Online-Banking durch missbräuchliche Verfügungen entsteht. Voraussetzung für die Garantie ist die Einhaltung der Sorgfalts- und Unterrichtspflichten nach Ziffer 7 und 8 der Bedingungen für das Online-Banking. Die Garantie gilt für Verbraucher, die das Standardlimit der Sparkasse im Online-Banking in Höhe von 2.500 EUR täglich nutzen.  

Zur Person

Florian Beutenmüller ist Geschäftsführer der mecodia GmbH aus Aichtal bei Nürtingen. Mecodia ist spezialisiert auf den gesamten Themenkomplex Internet- und IT-Sicherheit, bietet Awareness-Schulungen und Live-Hacking-Vorträge an und hilft Firmen bei der Umsetzung und Überprüfung von IT-Sicherheitsstandards.

Herr Beutenmüller, Sie sind Experte für Sicherheit im Web. Machen Sie selbst Online-Banking?

Ja natürlich, weil es einfach eine gute, intuitive und auch sichere Möglichkeit ist, jederzeit und überall auf seine Konten zugreifen zu können und Transaktionen zu tätigen. Mit der Sparkassen-App und dem pushTan-Verfahren habe ich sozusagen meine Bankfiliale immer in der Tasche.

Beim Online-Banking der Kreissparkasse meldet man sich mit einer fünfstelligen PIN an. Kann man die nicht einfach knacken?

Die PIN, also das Kennwort, ist nicht der einzige Sicherheitsfaktor. Ich benötige zudem einen Anmeldenamen, den ich wie die PIN möglichst individuell wählen und regelmäßig ändern sollte. Gibt man Anmeldename oder PIN drei Mal falsch ein, wird das Banking automatisch gesperrt. Allein durch Raten und Ausprobieren der Zugangsdaten wird also kein Krimineller mein Online-Banking hacken.

Nehmen wir einmal an, ich notiere meine Zugangsdaten auf einem Zettel und lasse diesen offen liegen. Könnte dann jemand Unbefugtes mein Konto leerräumen?

Nein. Überweisungen sind nur mit einer Transaktionsnummer, kurz TAN, möglich. Die TAN wird entweder über das chipTAN-Verfahren erzeugt und hierfür benötigt man die SparkassenCard. Oder man nutzt das pushTAN-Verfahren, bei dem die TAN in einer App auf dem eigenen Smartphone angezeigt wird. Ein Unbefugter bräuchte also zusätzlich zu den Zugangsdaten zum Online-Banking entweder die SparkassenCard oder das Smartphone des Kontoinhabers.

Wie gefährlich ist denn Banking über öffentliche Hotspots?

Für ein sicheres Online-Banking muss der Datenverkehr zwischen meinem Gerät und den Servern der Sparkasse verschlüsselt sein. Die Daten werden sozusagen in Datensalat übersetzt, den Kriminelle zwar abfangen, aber nicht entziffern können. Erst der Banking-Server übersetzt die übertragenen Daten wieder in verständliche Informationen. Zu erkennen sind verschlüsselte Seiten am „https“ und am Schlosssymbol in der Adresszeile des Browsers. Bevor man sich mit seinen Zugangsdaten anmeldet, sollte man das also unbedingt überprüfen.

Und wie sieht es mit Banking via Sparkassen-App über das Smartphone und Tablet aus?

Wer die Apps und das Betriebssystem seines Smartphone aktuell hält und nicht manipuliert hat, muss sich um die Sicherheit von Online-Banking mit der Sparkassen-App keine Sorgen machen. Für Android-Geräte empfiehlt es sich, eine Antiviren-App zu installieren.

Trotzdem liest man immer wieder von Schadensfällen. Wie kann das passieren, wenn, wie Sie sagen, Online-Banking doch sicher ist?

Weil es auch auf die Nutzer ankommt. Mein Auto zum Beispiel kann die höchsten technischen Sicherheitsstandards aufweisen, wenn ich aber unachtsam unterwegs bin, passieren trotzdem Unfälle. Beim Online-Banking setzen Kriminelle auf das Fehlverhalten von Kunden und sind damit leider immer wieder erfolgreich. Das Bankinstitut kann so viele Sicherheitsvorkehrungen treffen wie nur irgend möglich, wenn die Kunden selbst nicht einige wichtige Regeln beachten, droht immer Gefahr.

Die wichtigste Regel ist?

Teilen Sie niemals Ihre Anmeldedaten mit anderen. Wenn Sie eine E-Mail erhalten, in der vermeintlich Ihre Sparkasse Sie zur Eingabe Ihrer Anmeldedaten auf einer Internetseite auffordert, ist dies zu 99,9 Prozent ein Betrugsversuch.

Tipps vom Experten

Mit sechs einfachen Verhaltensregeln sind Sie beim Online-Banking grundsätzlich auf der sicheren Seite.

Aktuelle Warnmeldungen 

Verfolgen Sie die aktuellen Warnungen Ihrer Sparkasse und erhöhen Sie so Ihr Sicherheits­bewusstsein.

Im Zweifel: Zugang sperren

Sperren Sie Ihren Zugang über den Sperr-Notruf 116 116.

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