Jugend-Kulturlandschaftspreis 2019 geht nach Neckarsulm
Albert-Schweitzer-Gymnasium in Neckarsulm erhält Auszeichnung des Schwäbischen Heimatbundes und der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg
Für herausragende Verdienste um die Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung von Kulturlandschaften wurde der diesjährige Kulturlandschaftspreis verliehen. Preisträger sind auch Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Neckarsulm, die einen eigenen Weinberg bewirtschaften.
Am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Neckarsulm wurde Deutschlands erste Schüler-Winzergenossenschaft gegründet. Schüler aus verschiedenen Klassenstufen bewirtschaften am Neckarsulmer Scheuerberg das ganze Jahr über einen rund zehn Ar großen städtischen Weinberg. Die Jugendlichen kümmern sich um Rebschnitt und Nachpflanzung, Pflege der Anlage, Laubarbeiten sowie Lese, Kelterung und Ausbau. Die Tätigkeiten sind eingebunden in Lehreinheiten von Biologie und Chemie bis zu Kunstunterricht und Ethik. Dafür wurden die Schüler nun ausgezeichnet mit dem Jugend-Kulturlandschaftspreis 2019 von Schwäbischem Heimatbund, Sparkassenverband Baden-Württemberg und der Sparkassenstiftung Umweltschutz.
„Unsere Kulturlandschaften gehen den Menschen in Baden-Württemberg ans Herz. Es ist deshalb sehr wichtig, dass Bürger, die sich um die Erhaltung unserer Kulturlandschaften kümmern, geehrt und gewürdigt werden“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Verleihung des Kulturlandschaftspreises 2019 in Rottenburg am Neckar. Insgesamt gibt es neun Preisträger in drei Kategorien. Der Kulturlandschaftspreis wird seit 1991 jährlich vergeben.
Holger Herrmann, Regionaldirektor Nord-Ost bei der Kreissparkasse Heilbronn in Neckarsulm, freut sich, dass dieser Preis ans Albert-Schweitzer-Gymnasium geht: „Die Kombination aus Lernen und aktiver Tätigkeit in der Natur begeistern mich. Vor allem auf welch hohem Niveau sich dies abspielt, ist bemerkenswert.“ Dieses Projekt erfahre „mit dem Jugend-Kulturlandschaftspreis 2019 eine ganz besondere Auszeichnung. Sie wird Ansporn sein, auch künftig den eingeschlagenen Weg fortzuführen“, sagt Holger Herrmann.
Der Schwäbische Heimatbund, die baden-württembergische Sparkassen-Finanzgruppe und die Sparkassenstiftung Umweltschutz wollen die durch Menschenhand in Jahrtausenden geschaffene Kulturlandschaft mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt , ihrer Artenvielfalt, ihrer Vielseitigkeit und Schönheit sowie ihren Kulturdenkmalen bewahren. Jeder Haupt-Preisträger erhält ein Preisgeld von 1.500 Euro. Die Sonderpreise Kleindenkmal sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Insgesamt beträgt die Preissumme 10.500 Euro, die von der Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung gestellt wird.




